Seita, der dem großen Erdbeben in Tokio zum Opfer gefallen ist, zieht zu seinem Onkel Ide und beginnt in einer von Landzungen umgebenen Küstenstadt ein neues Leben. Auf einem Wellenbrecher der Stadt steht eine Frau, die auf einen Sarg wartet und auf das Meer blickt. Ide betreibt die einzige noch verbliebene Herberge der Stadt, doch auch diese steht kurz vor dem Ende. Seita lernt Michi kennen, ein Mädchen, das in einer verlassenen Grundschule lebt. Michi und Seita kommen sich allmählich näher, doch schließlich, in seiner Verzweiflung, zündet Ide seine eigene Pension an.
Shota kehrt das erste Mal seit zehn Jahren aus Tokio zurück in seine Heimatstadt. Im Schrank seines Kinderzimmers findet er seine alte Kamera wieder, die er während seiner Oberschulzeit benutzt hat. Während er die alten Aufnahmen durchschaut taucht seine unterdrückte Vergangenheit wieder vor ihm auf.