In den Straßen Kinshasas entwickelt die fünfköpfige Band Kin’Gongolo Kiniata ihren ganz eigenen Sound. Aus weggeworfenen Metallteilen, Plastikflaschen und anderen Fundstücken bauen die Musiker ihre Instrumente selbst. Sie verbinden traditionelle kongolesische Rhythmen mit elektronischen Klängen und der Energie der Großstadt.
Ihre Musik erzählt vom Alltag in Kinshasa, von sozialen Problemen, aber auch von Hoffnung und dem Wunsch nach Veränderung. Als sich für die Band die Möglichkeit einer internationalen Tournee eröffnet, scheint der große Durchbruch zum Greifen nah. Doch die bürokratischen Hürden bei der Beschaffung von Visa stellen die Musiker vor eine neue Herausforderung. „Kin'Gongolo Kiniata“ begleitet die fünf Künstler zwischen Proben, Alltag und ihren Plänen für eine Zukunft mit der Musik.
Der Dokumentarfilm erzählt von Kreativität und Durchhaltevermögen und zeigt zugleich, wie ungleiche Reisemöglichkeiten die internationale Karriere afrikanischer Künstler erschweren können.